Finanzverwaltung nutzt Internet

erstellt am 15.04.2007 von Harald Miltz

Die Finanzverwaltung machte in den letzten Jahren technische Fortschritte. Betriebsprüfer nutzen immer häufiger das Internet zur Informationsbeschaffung.

Beispielsweise gibt es unter www.archive.org die Möglichkeit, sämtliche Internetseiten der zu prüfenden Firma seit 2002 einzusehen. Geschäftsbeziehungen, Angebotspreise, vergangener Jahre stehen dem Betriebsprüfer zur Verfügung.



Im Rahmen des Datenzugriffs stellen Betriebe den Prüfern zudem häufig Computer mit Internetanschluss zur Verfügung. Besteht auch ein Intranetauftritt mit Rundschreiben, Meldungen und Bilanzierungsrichtlinien, sollten Unternehmer gut überlegen, ob sie dem Prüfer hierauf einen Zugriff erteilen. In erster Linie interessieren nämlich steuerlich relevante Rundschreiben. Solche Rundschreiben werden meist nur dann verschickt, wenn bereits erste Probleme aufgetaucht sind. Durch einen Intranetzugriff bringen Sie den Prüfer also möglicherweise ungewollt zu seinen ersten Prüfungsfeststellungen.



Fazit:



Bei Betriebsprüfungen ist es seit Jahren gang und gäbe, dass sich die Prüfer einen Datenzugriff auf das EDV-geführte Rechnungswesen geben lassen. Dabei müssen den Prüfern alle steuerlich relevanten Daten zugänglich gemacht werden. Die Aussortierung steuerlich nicht relevanter Daten sollte im Vorfeld der Betriebsprüfung mit uns besprochen werden.